• Software für den Amateurfunk.

Funktionen

Einige neue Funktionen von HAM Office im Detail

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Neue Farblayouts

Neben den von HAM Office 4 und 5 bekannten Layouts gibt es jetzt zwei neue Farblayouts ("Nacht" und "Windows 10").
  • Standard-Farbeinstellung
    (QSO-Eingabefenster und einfaches Eingabefenster)
    Alle Farben sind über die Programm-Optionen als auch über das Optionen-Fenster der QSO-Eingabe individuell änderbar.
  • Nacht-Farbeinstellung
    (QSO-Eingabefenster und einfaches Eingabefenster)
    Die Hintergrundfarbe ist über die Programm-Optionen änderbar.
  • Windows10-Farbeinstellung
    (QSO-Eingabefenster und einfaches Eingabefenster)
    Die Hintergrundfarbe ist über die Programm-Optionen änderbar.
  • Die Farblayouts sind umschaltbar über die Programmoptionen als auch über die Optionenleiste im QSO-Eingabefenster. Nach Auswahl des Farblayouts muß der Schalter "Programm auf Farbschema umschalten" betätigt werden, sonst wird die Einstellung nicht aktiv.
 

Grundlayouts in der QSO-Eingabe

Das QSO-Fenster hat jetzt 3 Grundlayouts für "normalen" Funkbetrieb, nachträgliche QSO-Eingabe und Contest/ Expeditionsbetrieb. Jedes dieser Layouts kann separat angepasst werden. Durch einen Menüpunkt oder die Optionenleiste kann man dann schnell zu diesem Layout wechseln und muß nicht für jeden Anwendungsfall immer wieder Optionen im Optionenfenster ändern.

Hat man ein Grundlayout ausgewählt, bleibt es auch beim nächsten Programmstart aktiv, bis man über das oben genannte Menü ein anderes Grundlayout einstellt.
Jedes der 3 Grundlayouts ist völlig getrennt einstellbar. Verschiedene Voreinstellungen wurden bei der Installation schon vorgenommen.
So kann man z.B. die Fensteraufteilung für den Funkbetrieb völlig anders gestalten als für die nachträgliche QSO-Eingabe.
Am deutlichsten sind die Unterschiede in Bezug auf das Grundlayout "Contest / Expedition".

Das "XPress"-Grundlayout für Contest/Expedition bietet die Möglichkeit, bereits hier Conteste zu führen. Dazu gibt es Schnellschalter für die Aktivierung der notwendigen Eingabefelder, die schnelle Band- oder Mode-Umschaltung sowie den Export der Logdatei als Cabrillo-, EDI-, ADIF- oder STF-Datei.

Um damit einen Contest zu führen, geht man wie folgt vor:
1. Über das Menü das XPress-Layout einschalten.
2. Hat man einen Contest damit schon einmal geführt, fragt das Programm, ob dieser Contest wieder aufgenommen werden soll oder ob ein neuer Contest angelegt werden soll. In letzterem Fall gibt man einen Namen für den neuen Contest ein.
3. Jetzt öffnet sich ein Einstellungesfenster. Hier gibt man an, in welcher Reihenfolge welche RST-Werte im Contest abgefragt werden. Das steht in der Ausschreibung des Contestes. (z.B. laufender Nummer und DOK)
4. Unten kann man in diesem Fenster bei den Felder einen Haken setzen, die nicht benötigt werden.
5. Die Option "Eingaben erfolgen nur in das RST-Feld" bedeutet, dass man alle Eingaben des Contestes, die RST betreffen, nur in dieses eine Feld einträgt. Das macht später die eigentliche Eingabe schneller, aber man verzichtet darauf, dass das Programm (wie z.B. beim DOK) einen Wert automatisch einträgt. Ist diese Option nicht aktiviert, gibt man z.B. den DOK in das "echte" DOK-Feld ein. Das heißt aber wiederum, das man einmal mehr die ENTER-Taste betätigen muß.
6. Über den linken Menüpunkt "Felder" kann man für einige Felder Vorgabewerte eingeben. Das ist sinnvoll, wenn man diese nachher nur "durchentern" möchte.
7. Mit OK kommt man in die QSO-Eingabemaske und kann hier QSOs eingeben.
8. Die oberen Schalter "F7:Mode" und "F8:Band" dienen der schnellen Umschaltung während des Contestes.
9. Über den oberen Schalter "Contest/Exp" kann man die Einstellungen aus 3. bis 6. ändern, das ContestLog ausdrucken oder exportieren.
10. Nach Beenden des Contestes stehen alle QSOs automatisch auch im aktuellen HauptLog. Will man das nicht, sollte man vorher im Programm ein neues Logbuch anlegen.
11. Beim nächsten Start der QSO-Eingabe kommt man automatisch wieder in das "XPress"-Grundlayout. Verneint man die Abfragen, ob man den letzten Contest fortsetzen will oder einen neuen Contest anlegen will, dann kommt man automatisch in das "Funkbetrieb"-Standardgrundlayout.

 

Die Chat-Funktion "HAM zu HAM"

"HAM zu HAM" ist eine Chat-Funktion, die während der QSO-Eingabe eingeschaltet werden kann. Man hat die Möglichkeit, "Freunde" festzulegen und mit ihnen auf kürzestem Wege Nachrichten auszutauschen. Sind diese noch nicht online, dann erhalten sie die Nachricht, sobald sie die QSO-Eingabe eingeschaltet haben.

Der folgende Screenshot zeigt die zwei Hauptelemente dieser Funktion im QSO-Eingabefenster. Unter der Logbuchliste befindet sich der Schalter zum Einstellen dieser Funktion sowie zum Senden und Empfangen von Nachrichten. Dort kann man auch einstellen, ob unterhalb der Eingabefelder der QSO-Eingabe eine Nachrichtenzeile erscheinen soll. Kommt eine Nachricht an, wird diese dort angezeigt.

Das "HAM zu HAM"-Fenster enthält neben den zu versendenden oder empfangenen Nachrichten auch die notwendigen Einstellungen für diese Funktion.

Rechts befindet sich ein Eingabefeld, in das man seine "Freunde" eintragen kann. Das macht Sinn, wenn man nur mit bestimmten Personen chatten will.
Die Optionen im linken Fenster beziehen sich darauf sowie auf das Anzeigefenster der Chat-Funktion.
Im Einstellungsfenster kann man bestimmen, ob man selbst für andere Nutzer in der OnAir-Liste sichtbar sein möchte. Die zweite Option gilt bis zum Beenden des Programms, alle anderen Optionen werden dauerhaft gespeichert.
Hat man oben links eingestellt, ob man sichtbar sein möchte, dann kann man weiter unten angeben, dass das nur für die Stationen gelten soll, die man als "Freund" in die rechte Liste eingetragen hat. Für alle anderen ist man dann "unsichtbar".
Genauso kann man einstellen, dass man nur von den "Freunden" Nachrichten empfangen möchte. Alle anderen Nachrichten kommen nicht an.
Nachrichten können generell nicht gleichzeitig an mehrere Stationen verschickt werden.

 

CW-Keyer Aufruf und Einstellungen

Gestartet wird die Funktion über den kleinen CW-Schalter links neben der wedelnden Flagge. Es erscheint eine neue Schalterleiste unterhalb der oberen Schalterleiste. Dort sind die Tasten F1 bis F11 dargestellt zusammen mit einer kurzen Bezeichnung. Betätigt man diese Schalter, sendet die CW-Schnittstelle Morsezeichen über den TRX. Contest-Eingabefenster haben auch einen Schalter zum Aktivieren der CW-Keyer-Funktionen.

In dieser Schalterleiste befindet sich auch der Schalter Einstellungen, über den grundlegende CW-Keyer-Einstellungen vorgenommen und die mit den F-Tasten verknüpften CW-Texte editiert werden können.

Auf der ersten Seite der CW-Keyer-Einstellungen kann man verschiedene Optionen festlegen:

  • Text-Einstellung: Hier wählt man, welche der 3 Textgruppen man für den CW-Betrieb nutzen möchte.
  • Geschwindigkeit: Bei "Extras - Programmoptionen - CW-Keyer" kann man angeben, welche Geschwindigkeit grundsätzlich eingestellt werden soll. Hier kann man die Geschwindigkeit angeben, die man für den aktuellen CW-Betrieb nutzen möchte.
  • Dauerstrich senden: Ist diese Option aktiviert, sendet der CW-Keyer einen Dauerton.
  • RST...: Die Zeichen im gegebenen RST (z.B. 599) werden ersetzt
  • CtrlNr...: Die Zeichen im zweiten RST-Teil (z.B. lfd.Nr) werden ersetzt
  • Betriebszeichen ohne Abstand: Die Buchstaben der hier aufgeführten Betriebszeichen werden ohne Pause zusammen gesendet
  • Nach der Calleingabe...: Wenn der letzte RSTs-Wert eingetragen wurde, wird der dafür vorgesehene Text automatisch gesendet (siehe weiter unten Texte). Ist der Contest oder die Eingabemaske so eingestellt, dass kein RSTs manuell eingegeben wird, dann wird der Text sofort nach der Call-Eingabe gesendet. Hier wird die Funktion eingeschaltet.
  • Beim Speichern...: Bei den Texten kann auch ein Text festgelegt werden, der als QSO-Abschluß beim Speichern gesendet wird. Hier wird die Funktion eingeschaltet.
  • Texte, die über Eingabefenster ...: Ist diese Option aktiviert, dann wird jeder Text, der via Eingabefenster eingegeben wird, sofort nach Eingabe eines Buchstabens gesendet (siehe auch unten Texte)

Auf den anderen Seiten der CW-Keyer-Einstellungen kann man verschiedene Texte zum Senden festlegen. Es gibt 3 Reiter für Contest, QSO-Betrieb und DXpedition. Startet man die CW-Keyer-Funktion in einem Standardcontest oder dem UKW-Contestlog von HAM OFFICE, dann wird nur der Reiter Texte Contest genutzt. Will man von der normalen QSO-Eingabeseite CW senden, dann kann man auswählen, welchen der Textblöcke man nutzt. Alle Texte sind änderbar.

  • Das Eingabefeld Kürzel enthält eine Kurzbezeichnung der Taste, die auf dem F-Schalter dargestellt wird.
  • Gesendeter Text: Je nachdem, was man senden möchte, kann man hier die Texte editieren.
  • Eingabefenster: Ist diese Option aktiviert, dann erscheint bei Betätigung der F-Taste ein Eingabefenster, das entweder leer ist oder den hier eingetragenen Text enthält. Durch Betätigung des OK-Schalters wird der Text dieses Fensters gesendet. Der Text ist änderbar. Ist im Reiter allgemein der Haken in der Option Texte, die über Eingabefenster... gesetzt, dann wird jeder Buchstabe sofort gesendet, wenn er eingegeben wird.
  • Merken: Ist diese Option aktiviert, dann merkt sich das Programm den zuletzt im Eingabefenster eingegeben Text bis zum Programmende.
  • Text, der nach Eingabe von Call...: Hier wird bestimmt, welcher Text automatisch gesendet werden soll. Damit das auch passiert, muß die entsprechende Option im Reiter allgemein auch aktiviert werden.
  • Text, der beim Speichern...: Hier wird bestimmt, welcher Text automatisch gesendet werden soll. Damit das auch passiert, muß die entsprechende Option im Reiter allgemein auch aktiviert werden.
  • Zurücksetzen: Es werden die Text-Grundeinstellungen von HAM OFFICE eingetragen.
Der Reiter Übersicht und Schlüsselworte enthält eine Hilfe für das Editieren der Texte.

 

CW-Keyer Gerätesetup

Gestartet wird die Funktion über den kleinen CW-Schalter links neben der wedelnden Flagge. Es erscheint eine neue Schalterleiste unterhalb der oberen Schalterleiste. Dort sind die Tasten F1 bis F11 dargestellt zusammen mit einer kurzen Bezeichnung. Betätigt man diese Schalter, sendet die CW-Schnittstelle Morsezeichen über den TRX. Contest-Eingabefenster haben auch einen Schalter zum Aktivieren der CW-Keyer-Funktionen.

PTT
 
Direktes Tasten der Keyer-Buchse des TRX. Zwischen PC und TRX wird eine kleine Interfaceschaltung gesetzt, die die Signalzustände am PC-Ausgang (serieller Port) auf den Pegel für die Keyer-Buchse bringt. In HAM OFFICE ist anzugeben, welche Steuerleitung zum Senden (PTT) und welche zum Tasten verwendet werden soll. HAM OFFICE erzeugt dann direkt die Telegrafiezeichen durch Setzen der Signalzustände.
 
Das ist die einfachste und verbreitetste Möglichkeit der CW-Ausgabe über PC. Der hier angesprochene Port und TRX kann identisch sein mit dem der CAT-Steuerung. In diesem Fall ist dann aber u.U. bei der CAT-Schnittstelle (erweiterte Einstellungen) der Handshake bei RTS oder/und DTR auszuschalten.
 
Wählen Sie den COM-Port, mit dem die Verbindung zwischen PC und Interface hergestellt wird. Die Line-Angabe hängt ebenfalls vom Interface ab.

CAT
 
Der TRX selbst erzeugt die Telegrafiezeichen. Da der Zeichenpuffer begrenzt ist, werden längere CW-Texte in einzelnen Blöcken verschickt. Das kann zu Verzögerungen führen.
 
Verschiedene TRX haben keine Steuerbefehle, um Morsezeichen zu versenden. Bei Geräten von ICOM und YAESU ist die Funktion zum Versenden von Morsezeichen via spezieller CAT-Befehle grundsätzlich nicht verfügbar. (Die Abfrage von Frequenz und Mode via CAT funktioniert aber auch dort. Man kann also in den Programmoptionen bei CAT-Schnittstelle sehr wohl ICOM und YAESU für normale CAT-Funktionen einstellen.).
 
Es kann der gleiche TRX genutzt werden, über den auch Frequenz und Mode abgefragt werden. Über einen anderen seriellen Port kann aber auch ein anderer TRX angeschlossen werden.
 
Wählen Sie aus, welcher TRX eingesetzt werden soll oder wählen Sie den COM-Port zu einem weiteren TRX.

WinKeyer oder Kompatible
 
Zwischen PC und TRX wird ein Interface geschaltet, das die von HAM OFFICE gelieferten Textzeichen als Telegrafiezeichen an den TRX sendet. Oft kann an das Interface auch zusätzlich eine Morstetaste angeschlossen werden, so dass abwechselnd manuell oder über den PC CW gegeben wird. Das Interface muss den Winkeyer-Befehlssatz verstehen. Diese Hardware-Erzeugung der Telegrafiezeichen bringt die saubersten CW-Töne, da es keine softwarebedingten Verzögerungen gibt.
 
HAM OFFICE wird über eine echte oder eine virtuelle seriellen Schnittstelle mit dem Interface verbunden. Der serielle Port darf nicht identisch mit dem Port für die CAT-Kommunikation sein.
 
Wählen Sie den COM-Port, über den der PC und der WinKeyer miteinander verbunden sind.

Soundkarte
 
CW-Ausgabe direkt über die Soundkarte des PCs. Der Lautsprecherausgang des PCs kann über ein Interface mit dem TRX verbunden werden.
Diese Art eines CW-Keyers kann unsaubere Signale liefern und wird deshalb nicht favorisiert. Man kann aber mit dieser Einstellung sehr gut die gesendeten Zeichen über Lautsprecher überprüfen.

 

Der Multimediabrowser

Neben der Logbuchliste kann man über das Menü "Optionen - Ansicht" ein zusätzliches Browserfenster öffnen. Für diesen Multimediabrowser kann man sich seine eigene Favoritenliste erstellen und damit während des QSO-Betriebs andere Webseiten aufrufen oder sich sogar Filme oder Nachrichten anschauen. Dieses Browserfenster wird nicht über die Fensteraufteilung gesteuert und ist damit sehr schnell zu- und abschaltbar.

Unten ein Beispiel für den Einsatz des Zusatzbrowsers. Will man eine bestimmte Sendung sehen, schaltet man den Browser über das Menü oben ein. Die Logbuchliste wird dann entsprechend schmaler. Nach der Sendung schaltet man ihn genauso einfach wieder aus und das Grundlayout des Fensters ist wieder hergestellt, ohne das man iregndwo etwas anpassen muss.

Über den kleinen Werkzeugschalter unter dem Browser kann man das Einstellungsfenster öffnen.

Neben der Position des Browsers in Bezug auf die Logbuchliste kann man auch eine Option anhaken, dass beim nächsten Öffnen dieses Browsers die aktuell angezeigte Webseite wieder geöffnet werden soll.
In die Liste oben kann man Webadressen eingeben, die dann mit dem kleinen Favoritenschalter unter dem Webbrowser aufrufbar sind.
Grundsätzlich genügt es, wenn man hier eine vollständige Adresse (z.b. http://www.sportschau.de) eingibt. Da diese Adressen aber oft sehr lang sind, kann man hinter der Adresse in eckigen Klammern einen beliebigen Begriff eingeben, der statt der langen Adresse im Favoriten-Menü erscheint. Gibt man z.B. ein http://www.sportschau.de/video/index.html[Sport], dann wird im Favoritenmenü nur "Sport" angezeigt.

 

Die Alt-Taste

Oft es es sehr schwer, mit der Maus die Trennlinien zwischen den Fensterteilen zu finden. Diese Trennlinien sind aber wichtig, wenn man ein bestimmtes Fensterteil in der Höhe oder Breite ändern will.
Mit der Alt-Taste oder über das Ansichts-Menü der Optionen können jetzt die Fenstereinteiler durch ein großes Pfeilsymbol deutlicher dargestellt werden. Um das Fenster in den Abmessungen zu ändern, klickt man mit der Maus auf diese Pfeilfläche und zieht sie dann in die gewünschte Richtung.
Auch die Buchstaben, mit denen man bestimmte Eingabefelder direkt anspringen kann, werden über Menü oder mit der Alt-Taste hervorgehoben. Um diese Hervorhebung zu beenden, drückt man ein weitres mal auf die Alt-Taste oder den Menüeintrag.

 

 

Neue Modi hinzufügen

Oft werden wir gebeten, dem Programm die eine oder andere Betriebsart hinzuzufügen. Das kann aber jeder selbst.
Neue Modi können jetzt ganz einfach direkt in die Mode-Tabelle der QSO-Eingabe eingetragen werden.

Die dargestellten Funktionen entsprechen denen aus "Programm-Optionen - Modi" und seien hier kurz erklärt: Gibt man einen Mode an, den das Programm noch nicht kennt, dann öffnet sich automatisch ein Fenster und fragt, ob dieser Mode hinzugefügt werden soll. Andernfalls betätigt man neben dem Eingabefeld "Mode" den kleinen Pfeilschalter zum Öffnen der Mode-Liste.
Hier kann man den Mode jetzt hinzufügen, einen anderen Mode löschen oder die Reihenfolge in der Tabelle ändern.
Das Programm fragt auch nach einer Modegruppe für den neuen Mode. Generell ist das egal, aber in der Statistik kann man die QSOs nach Einzel-Modi auflisten lassen als auch nach Modegruppen. Modegruppen machen meist mehr Sinn, denn für viele Diplome zählt nicht, ob USB oder LSB der Mode waren, sondern ob es sich um PHONE bzw. SSB handelte. Darum kann die Statistik verschiedene Einzelmodi zu einer gemeinsamen Modegruppe zusammenfassen.

 

DXCluster - HOCloud

Zusätzlich zu den Internetclustern können jetzt auch Meldungen aus der HAM Office-Cloud empfangen werden. Alle Einstellungen für Alarm, DX-Anzeige etc. gelten auch für diese Cloud-Meldungen.

Die Meldungen aus der HOCloud sind anonymisiert, verhalten sich aber wie andere Clustermeldungen. Ist das Monitorfenster aktiv, kann man darunter einstellen, von welchem Internetcluster die Meldungen angezeigt werden sollen. Im DX- und im Alarmfenster sind alle Meldungen sichtbar, sortiert nach dem Zeitpunkt ihres Eintreffens.

 

 

DXCluster - Bandschalter

Unter dem Meldungsfenster kann man jetzt eine Band-Schalterleiste anzeigen lassen. Die Schalter sind je nach Aktivität auf diesem Band eingefärbt und erlauben das schnelle Zu- und Abschalten von Meldungen bestimmter Bänder.

Die Farben der Bandschalter entsprechen der Anzahl der eingegangenen Meldungen auf dem entsprechenden Band.
Im DXCluster-Setup kann man bei "Anzeige Band/Mode" einstellen, für welche Bänder im DXCluster nur Meldungen erscheinen sollen. Will man dort z.B. das 6m-Band nicht sehen, dann wird auch der entsprechende Bandschalter gar nicht erst angezeigt.
So ergibt sich jetzt die folgende Möglichkeit: Allgemein interessieren mich z.B. die Bänder 20m und 40m, aber keine anderen. Dann schalte ich alle anderen Bänder im DXCluster-Setup aus. Es sind jetzt damit auch nur noch die Bandschalter 20m und 40m sichtbar. Diese Schalter kann ich aber jetzt nutzen, um mir nur Meldungen aus dem 20m-Band anzeigen zu lassen oder nur Meldungen aus dem 40m-Band.

Im DXCluster-Setup kann man bei "Anzeige allgemein" einstellen, dass diese Bandauswahl immer sichtbar ist. Andernfalls betätigt man die Schalter "Auswahl" oder "Bd." unterhalb der DXCluster-Meldungen.

 

DXCluster - Ausschlüsse

Im Clustersetup kann man Worte und Wortgruppen angeben, die zu einem Ausschluss derjenigen Meldungen führt, die diese Worte enthalten. (Ausschlussliste)

Die Einträge in der Ausschlussliste sollten mit Bedacht getätigt werden. Grundsätzlich könnte es sein, dass man keine italienischen Stationen angezeigt bekommen möchte. Dann gibt man in der Ausschlussliste in eine Zeile ein I ein. Damit werden keine Meldungen angezeigt, bei denen ein Wort mit einem I beginnt. HAM Office sorgt dafür, dass es sich nur um Wortanfänge oder ganze Wörter handelt, sonst würden zuviele Meldungen nicht angezeigt werden.

 

 

DXCluster - VIP-Alarm

Im Clustersetup kann man einen VIP-Alarm aktivieren, der bei bestimmten Rufzeichen angezeigt wird. Die Liste mit den VIP-Rufzeichen ist im Setup editierbar.

Die Einträge in der VIP-Liste sind nur eine Auswahl von Personen, die im Amateurfunk aktiv sind und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie legt auch nicht fest, wer ein VIP ist. Diese Liste liegt im Einstellungsordner von HAM Office und kann von jedem selbst editiert werden. Es können ja auch YLs oder OMs aus dem gleichen OV sein.

Wichtiger an dieser Liste ist, dass man bestimmte für einen selbst bedeutsame Rufzeichen hier eintragen kann und sich bei Erscheinen einer Clustermeldung, die dieses Rufzeichen meldet, von HAM Office alarmieren läßt. Dadurch erspart man sich, dass man diese Rufzeichen im DXCluster einzeln bei den "normalen" Suchbegriffen eingibt.

 

 

automatischer EQSL-Export

QSOs können beim Speichern sofort automatisch ohne eigenes Zutun an eQSL gesendet werden.

Dieses Fenster erhält man, wenn "Logbuch -EQSL - Log exportieren" aufruft und dort den blau unterstrichenen Link "Einstellungen" anklickt. Links neben diesem Link sollte man einen Haken setzen, wenn die Funktion gewünscht ist.

 

Funktionen nach Export

Exportiert man eine Datei, ist es manchmal gar nicht einfach, diese Datei in den Tiefen der Festplatte wiederzufinden, nur um sie anschließend zu versenden oder auf einen Stick zu ziehen.
Damit ist jetzt Schluß: Beim Export kann man angeben, dass die Datei sofort als EMail verschickt werden soll oder man läßt gleich den Ordner mit der Datei öffnen, so dass diese einfach mit der Maus auf eine Webseite oder einen Stick gezogen werden kann.
Man muss also gar nicht mehr wissen, wo wirklich sich diese Datei befindet.
Beim Export kann auch gleich angegeben werden, welche Webseite geöffnet werden soll, um die Datei dorthin zu laden.

 

HotImport-Ordner

Bisher läuft der Import von Log-Dateien so ab: Man ruft die Import-Funktion auf und muß u.U. mühsam die Datei suchen, um dann den Import fortzusetzen.
Es geht aber auch einfacher: Für Importe gibt es jetzt einen "HotImport"-Ordner. Dateien, die man hier mit der Maus reinzieht, werden automatisch von HAM Office importiert. Einmal legt man fest, welche Importeinstellungen für diesen Ordner gelten sollen und dann werden diese dafür immer angewandt. Den HotImport-Ordner von HAM Office legt man am Besten auf den Desktop.

 

Das Onlineportal QSLonline.de berichtet ebenfalls regelmäßig über Neuerungen in HAM Office und stellt unabhängig von uns interessante Funktionen von HAM Office vor.

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